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Lexikon

Beleuchtung

Christian

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Registrierungsdatum: 27. August 2008

Terrariumgröße: 390x150x280

Terrarien Typ: Tropen

Reptilienart: Grüne Wasseragame

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1

Mittwoch, 3. September 2008, 18:58

Bau eines Wasserfalles aus Styropor

Hier will ich Euch versuchen zu erklären wie man recht einfach und ohne großen Aufwand einer relativen Natur getreuen Wasserfall baut. Die hier beschriebene Anleitung bezieht sich auf einen Wasserfall Landschaft der in der Höhe 150mm in eine Ecke im Terrarium Platz findet, die rechte und linke Seite sind je 60mm (quasi ein Dreieck).

Zur Materialliste:
  • 6-mal Styropor 50er, davon sind 4 Platten für die Rückwand , 2 Platten für die eiNZelnen Setzstufen
  • 3-mal Styropor 20er für die Trittstufen
  • 2-mal Kartusche Mongtagekleber (Silikon geht auch)
  • ca. 50stk Spannplattenschrauben min.50mm lang
  • 1 Rolle (100x150) Fliegengitter (Alu hat sich bei mir bewährt)
  • 1 - 2-mal Bauschaum zum füllen und Modellieren
  • ca. 5-8kg Flex-Fliesenkleber
  • ca. 15l Torf (habe einen 60l vom Baumarkt genommen, man braucht ja noch mehr für andere Sachen im Terrarium)
  • ca. 5-8kg Estrich Beton (die groben Steine müssen ausgesiebt werden)
  • ca. 1-2kg E-Harz zum Wasserdichten versiegeln.
  • Aquariumschlauch (je nach Pumpenausführung in dem gewissen Durchmesser (z.B. 12mm -…)
  • 5-6 Halter für den Schlauch (sollten Heizungsrohr halter sein) giBSt im Baumarkt zumindest bei den Heizungsrohren (Kupfer)





Zum Werkzeug:
  • Cuttermesser mit Ersatzklingen
  • Schere oder Metallschere
  • Akkuschrauber wenn Holzterrarium + passende Bits
  • Wasserwage
  • Maßband/Zollstock
  • Bleistift
  • Einweghandschuhe für das verarbeiten vom Epoxidharz
  • 2-3 Pinsel (Flachpinsel eignet sich besser aber auch nicht zu groß)
  • Geeignete Behälter um den Fliesenkleber aNZurühren bzw. dann das Hypertufa (Beton/Torf) + Passendes Werkzeug wie kleine Maurerkellen
  • Silikon Presse
  • Sprühflasche mit Wasser für den Bauschaum (ne leere Fensterputzsprühflasche reicht)



Zur Vorgehensweise:
Als Grundvoraussetzung sollten die Bodenplatte und die Seitenwände wo der Wasserfall entstehen soll schon abgedichtet/versiegelt sein, ich empfehle Epoxidharz. Als erstes wird der Schlauch bis auf die gewünschte höhe verlegt mit diesen Rohrhalterrungen die ich in der Material Liste aufgeführt habe. Bei mir beträgt die Höhe von der Bodenplatte aus 150mm.

Die Rohrhalterrungen kann man gut mit einer Kreuzschlitzschraube befestigen im ABStand von ca. 40-50cm. Man sollte die Bohrlöcher mit Silikon vorher füllen, so dass auch kein Wasser austreten kann.

Dann muss man nur noch den Schlauch in diese Halterung klicken (die Rohrhalterrung sollte natürlich mit dem Schlauch im Durchmesser übereinstimmen).

So, nun zwei Styropor platten nehmen und eine an die Seitenwand und eine an die Rückwand kleben und an den Ausschnitt für den Schlauch denken! (siehe Bild)



Danach kommt je eine Platte neben die eben verklebten Platten, die auch wieder verklebt werden, auch die Stöße sollten vollflächig verklebt werden. Der Grund ist das beim späteren gestallten der Styropor Wände,mit der Heißluftpistole sich die Stöße nicht auseinander ziehen können!

Nach dem alles gut fest sitzt kann man beginnen mit der ersten Setzstufe des Wasserfalles.Dazu im rechten Winkel zur Seiten- und Rück- wand eine 50er Styropor platte verkleben.Die Höhe und Länge der zwei Stücke sollte um die (h)20cm und (l)50-60cm betragen (das wird die Gesamtbreite des Wasserfalles) da wo sich die beiden Platten Treffen, sollten sie abgeschrägt werden(siehe Bild).



Nun kommt die Trittstufe, diese sollte nicht über die Setzstufen ragen und da wo sich die Setzstufen Treffen sollte ein runder Bogen aus der Trittstufe geschnitten werden (siehe oben im Bild) so das später eine Mulde geschaffen werden kann. Der Trittstufe sollte nun mit den Setzstufen verklebt werden
(an der Spitze das Loch bleibt vorerst offen)und durch einfaches durchstechen mit langen Schrauben Fixieren.

Nun geht’s an die zweite Stufe, dazu von der Rückwand zur Seitenwand (Diagonal) eine 20er Styropor platte in einer Höhe von 15-20cm schneiden und Diagonal an die Rück- und Seiten- Wand befestigen mit Schrauben und Kleber (Silikon / Mongtagekleber) (siehe auch Bild). Hinten in der Ecke sollte ein rest Styropor Klotz der ca. 3-4 cm höher ist als das vorderste Styropor (die Setzstufe) so das dann die Trittstufe nach vorn ein Gefälle hat von den 3-4cm.

Die Trittstufe sollte vorne über die Setzstufe überstehen, aber nicht an den Seiten. Überstehen sollte sie so gute 4-5cm in der Mitte und an den Seiten der Setzstufe um ca. das doppelte. (siehe Bild)


Das gaNZe wiederholt sich bis man oben am Schlauch/Quelle angekommen ist. (siehe Bild)


Nun müssen alle noch vorhandenen Ritzen abgedichtet werden, dazu nimmt man am besten Bauschaum (aber Vorsicht, der Bauschaum quillt bis zu 300% auf). Einweghandschuhe sollten hier auf alle Fälle getragen werden, denn Bauschaum bekommt man recht schlecht von Fingern und Händen!!

Bitte noch nicht das Loch in der ersten Stufe auffüllen!!

Nun zum eigentlichen gestallten des Wasserfalles, dazu fängt man unten an, so das jede weitere Armierung die unterste Überlappt!

Nun nimmt man ein Stück Alu- Fliegengitter so dass es an den Seiten der im 90° Winkel stehenden Setzstufen überlappt und auch bis auf die zweite Stufe reicht. Um das Gitter zu fixieren nimmt man Schrauben die wieder einfach durch das Gitter in das Styropor gedrückt werden. Dazu sind einige Schrauben notwendig. Es darf nicht nach oben stehen oder sich lösen, dann lieber nochmals mit einer Schraube fixieren. Das gaNZe zieht man so durch bis man oben angekommen ist. Mit dem Alu- Fliegengitter kann man nun auch recht gut den Schlauch/Quelle fixieren und befestigen, wenn muss man sogar in die Rückwand Schrauben mit dementsprechenden langen Schrauben!

Nach dem nun das Gitter aufgebracht und fest fixiert ist, kann man vorsichtig kleine Öffnungen in das Gitter schneiden um noch mehr Struktur in den Wasserfall zubekommen, einfach mit Bauschaum unter das Gitter schäumen und dann leicht mit der Sprühflasche befeuchten. Aber bitte auch hier beachten dass der Bauschaum sich um bis zu 300% noch ausdehnt! In der allerersten Stufe kann nun auch Bauschaum, nur sollte hier so eine Art Kuhle entstehen.
In dem man einfach das Alu- Gitter in den Bauschaum drückt

(Bitte Handschuhe verwenden!)



Mit dem Bauschaum kann man recht gut beeinflussen wie und wo das Wasser seinen Lauf nach Unten in das später folgende Wasserbecken nimmt.
(siehe Bilder dazu) Nach dem der Bauschaum ausgehärtet ist (ca. 2-3h) kann man überschüssiges noch aBSchneiden oder man lässt es damit die Naturnahe Gestaltung bleibt oder besser zur Geltung kommt. Nun rührt man sich Flex- Fliesenkleber an (je nach dem wie fiel man braucht) die KonsisteNZ sollte Pudding sehr nahe kommen so das also eine streich bare Masse entsteht. Der Kleber sollte auch noch ca. 5min Quellen (je nach Herstellerangaben) notfalls muss man noch etwas Wasser dann nachfüllen.

Nun kann man von oben nach unten satt das Fliegengitter einstreichen, beim ersten Durchgang werden sicherlich nicht alle feinen Poren / Gitterlöcher verschlossen sein, dass kommt dann beim zweiten auftragen von allein.



Nach dem ersten auftragen sollte alles gut durchtrocknen (über Nacht) dann mit derselben KonsisteNZ wieder Flex- Fliesenkleber auftragen. Das gaNZe sollte min. 3-mal so gemacht werden, dass also drei Schichten entstehen. Nach dem kompletten durchtrocknen von ca. 1-2 Tagen könnte man mit dem gestallten in Hypertufa begonnen werden, ich rate Euch aber ab davon. Als nächster Schritt sollte das gestallten der Rück- Seiten- wände beginnen, mehr dazu unter Anleitung Rück- Seiten- wände wo auch das Hypertufa beschrieben wird.

Nach dem nun alles mit dem Hypertufa behandelt wurde, einschließlich der Wasserfall, kann der Wasserfall nach vollständigen austrocken des Hypertufa mit Epoxid Harzes bestrichen werden. Ich empfehle eine Schicht und diese Antrocknen lassen und dann nochmals eine Schicht, die man mit Xaxim- Granulat mischt bestrichen werden, man kann auch noch FarBStoffe beimischen. Ich habe nur das Xaxim Granulat genommen, da der Wasserfall eh ständig nass ist, fällt die GläNZende Oberfläche nicht auf.

Wer sich nun denkt… Mensch warum nicht den Fliesenkleber versiegeln und dann das Hypertufa….

Gute Idee, nur kann ich mir vorstellen das durch den ständigen Wasserstrom das Torf zum größten teile ausgespült wird und so nur noch der Beton zum Vorschein kommt, wenn nicht sogar der Fliesenkleber. Muss aber dazusagen, man könnte das so machen, denn wenn man das Hypertufa mit Dünnflüssigen Epoxid Harz einmal streicht, ergibt sich noch keine gläNZende Oberfläche, also könnte man den Fliesenkleber 2 mal versiegeln und dann nochmals das Hypertufa einmal, so sieht die Optik nur nach nassem Hypertufa aus und nix wird ausgewaschen.

Nur leider hab ich dies nie getestet, währe aber sicherlich auch eine schöne Lösung gewesen und der Optik kommt es sicher auch gut! Naja, vielleicht wenn ich mal wieder eins bauen muss.


Christian

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Donnerstag, 26. Februar 2009, 19:17

Hab mal die Bilder neu abgehangen.

Was noch zu sagen ist, das Epoxydharz sollte auf die erste oder zweite schicht Flex-Fliesenkleber, dann folgt noch eine schicht Fliesenkleber und nach völligen durchtrocknen kommt dann das Hypertufa!

Christian

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Montag, 2. November 2009, 10:12

So hier mal als kurzes Video auf myTerra.TV

Link zum Video

amazing

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4

Montag, 2. November 2009, 20:31

Nabend Christian,

ganz große Klasse!
Schön erklärt. Und die Videomontage ist auch ganz gut geworden.

Weitermachen ;)

LG
Andreas
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Christian

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Montag, 2. November 2009, 20:48

Naja... ich finde im Movi-Maker kann man nicht all soviel machen, aber für mich reicht es für das erste... Die Videos sind eh nur mit der Digi-Cam aufgenommen.

Aber danke fürs Lob :freunde:

amazing

Anfänger

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6

Montag, 2. November 2009, 21:46

Nabend Christian,

wenn man eh darüber nachdenkt, ob man in naher Zukunft vielleicht ein paar mehr Videos drehen möchte, ist z.B. die Sony HandyCam ein sehr gutes Einsteigermodell für schmales Geld.
Wenn man die irgendwo gebraucht abschießen kann, hat man schon mal etwas für den Anfang.

Ich hab z.B. die Sony DCR-HDC40E PAL. Die bringt ganz gute ergebnisse. Und den Moviemaker.. dem muss man auch n bissl auf die Sprünge helfen und n bissl tricksen mit ein-/übergeblendeten Standbildern..

Ich habe mich mal mehrere Wochenenden hingesetzt und mehrere Intros/Outros und Zwischenszenen erstellt, die ich dann einfach mit beimische.. so wird das in aller regel auch nicht mehr so arbeitsintensiv ;)

LG
Andreas
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Christian

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Montag, 2. November 2009, 21:54

Öhhmm... meinst du die Sony DCR-HC40E denn unter DCR-HDC40E PAL finde ich leider nix... :huh:

Mom hab ich Videos im mpeg mit meiner DSC-W30 gemacht, nur kann man eben wärend der Aufnahme nicht Zoomen und solch verwacklungs ding da hat sie glaube auch nicht... oder ich Zittere schon wie nen 80 Jähriger und bekomm es nur auf den Videos mit :suchend:

amazing

Anfänger

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8

Montag, 2. November 2009, 23:25

Nunja... ;)

schon mal was von nem Stativ gehört?
Selbst ein Besenstil kann zumindest das "Zittern" und auch die Horizontalschwankungen abfangen...

:thumup:
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