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Agamen

Die Agamen (Agamidae) bilden eine Familie innerhalb der Schuppenkriechtiere. Sie bewohnen einen großen Teil der 'alten Welt' und hier die verschiedensten Lebensräume. Das zeigt die große Anpassungsfähigkeit der Agamen. Außer in sehr kühlen Bereichen und im Wasser findet man sie so ziemlich überall in dem bezeichneten Gebiet. Sie bewohnen Steppenlandschaften ebenso wie Wälder und Wüstengebiete.

Wasseragamen

Die WasserAgamen (Physignathus) oder Wasserdrachen sind eine Agamengattung die mit zwei Arten in Südostasien, dem Indoaustralischen Archipel und Australien leben. Sie werden maximal 90 Zentimeter bis einen Meter lang, wobei der Schwanz zwei Drittel der Länge ausmacht. Ein gezackter Kamm zieht sich vom Hinterkopf über den Rücken und setzt sich in den meisten Fällen auf dem Schwanz fort. Die Tiere sind von grüner oder grauer Farbe. Kopf, Kiefer und Zähne sind kräftig. Ein Kehlsack fehlt, eine deutlich ausgeprägte Kehlfalte ist vorhanden.

Amphibien

Die Amphibien oder Lurche (Amphibia) sind die stammesgeschichtlich älteste Klasse der Landwirbeltiere (Tetrapoda). Viele Arten verbringen zunächst ein Larvenstadium im Wasser und gehen nach einer Metamorphose zum Leben an Land über. Aufgrund dieser Eigenschaft haben sie den wissenschaftlichen Namen Amphibia erhalten (᾿Αμφίβια, gebildet aus dem Präfix ἀμφί, amphi = „auf beiden Seiten“ und dem griech. Substantiv βίος, bios = „Leben“ → „doppellebig“). Die erwachsenen Tiere bewohnen im Jahresverlauf oft sowohl aquatische als auch terrestrische Habitate; die überwiegende Zahl der Arten ist auf die Existenz von zumindest zeitweilig vorhandenen Süßwasseransammlungen (Gewässern) angewiesen. Viele Lurche sind nachtaktiv, um sich vor Fressfeinden zu schützen und Wasserverluste über die Haut gering zu halten.

Schildkröten

Die Schildkröten (Testudinata, Testudines, ehemals auch Chelonia) sind eine Ordnung der Reptilien (Reptilia) und erschienen erstmals vor mehr als 250 Millionen Jahren im Keuper (Obertrias).

Schuppenkriechtiere

Die Schuppenkriechtiere (Squamata) bilden eine der vier Großgruppen der Reptilien (Reptilia). Sie stellen mit etwa 8000 Arten (4750 Echsen, etwa 3000 Schlangen und etwa 160 Doppelschleichen) einen bedeutenden Teil der Landwirbeltierfauna, mehr als die Säugetiere mit 5500 Arten. Über 96 % der rezenten, bekannten Reptilienarten sind Schuppenkriechtiere. [1] Die meisten Squamaten sind mittelgroße Tiere, die größten Schuppenkriechtiere sind der Netzpython (Python reticulatus) und die Große Anakonda (Eunectes murinus), die eine Länge von etwa acht bis neun Meter erreichen können. Das kleinste ist das Chamäleon Brookesia minima, das nur drei Zentimeter lang wird. Alle Schuppenkriechtiere haben einen mehr oder weniger langgestreckten Körper, dessen Querschnitt oft rund ist, aber auch abgeflacht oder hochrückig (Chamäleons) sein kann.

Geckos

Geckos (Gekkonidae) sind eine Familie der Schuppenkriechtiere (Squamata). Sie bevölkern seit etwa 50 Millionen Jahren die Erde und haben sich im Laufe ihrer Entwicklung weltweit ausgebreitet. Dank ihrer hervorragenden Anpassungsfähigkeit haben die Geckos die verschiedensten Lebensräume erobert und sind sowohl in den gemäßigten Zonen als auch in den Wüsten der Erde und den Tropen anzutreffen. Dort haben sie es zu einer schier unüberschaubaren Artenvielfalt gebracht.

Spinnentiere

Die Spinnentiere (Arachnida) sind eine Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda). Gemeinsam mit den Pfeilschwanzkrebsen bilden sie den Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata). Zu den Spinnentieren gehören die klassischen Spinnen, aber auch Weberknechte, Skorpione, Pseudoskorpione und Milben (inklusive Zecken).

Chamaeleo

Die Chamäleons (Chamaeleonidae) (griech. χαμαιλέων - chamaileon „Erdlöwe”), auch Wurmzüngler genannt, sind eine Familie innerhalb der Klasse der Reptilien (Reptilia). Derzeit sind ungefähr 160 verschiedene Arten beschrieben, die sich in zwei Unterfamilien aufteilen: Die Echten Chamäleons (Chamaeleoninae) und die Stummelschwanzchamäleons (Brookesiinae). Nahezu alle Chamäleons sind in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet, weshalb sie unter das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen fallen und ihre Haltung somit meldepflichtig ist.

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