Ctenosaura similis (Schwarzer Leguan)

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    Ctenosaura similis (Schwarzer Leguan)
    Herkunft
    Kennzeichnung
    Größe
    Haltung
    Beleuchtung
    Futter
    Winterruhe
    Paarung
    Eiablage
    Inkubation


    Zusammenfassung


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    [subheading]Ctenosaura similis (Schwarzer Leguan)[/subheading]


    [subheading]Herkunft[/subheading]
    Süd Mexiko bis Panama. Die Tiere sind sehr anpassungsfähig, man findet sie sowohl in trockenen Gebieten als auch in den Bäumen der Küstengebiete.


    [subheading]Kennzeichen[/subheading]
    Hellbeige Färbung mit einigen wellenförmigen Querstreifen über den Rücken, Männchen haben einen bis zu 15mm hohen Rückenkamm der bei Weibchen deutlich kleiner ausfällt, der Schwanz besitzt große gekielte Wirbelschuppen, die Jungtiere sind bei der Geburt graugrün und der Schwanz weist eine Ringelzeichnung auf.


    [subheading]Größe[/subheading]
    Männchen bis zu 120 cm, Weibchen bleiben etwas kleiner


    [subheading]Haltung[/subheading]
    Robuste Großraumterrarium mit viel Bodenfläche und starken Ästen zum Klettern. Für ausreichende Versteckplätze sorgen (je nach Herkunft der Tiere Felsspalten oder dicke Baumstämme mit hohl stehenden Korkröhren, o.ä.), alle Einrichtungsgegenstände fest verankern. Die Tiere graben sehr gern darum sollte man für eine ausreichend hohe Erdschicht sorgen (Erd/Lehm - Schicht von mind. 40cm). Keinen feinen Sand verwenden, da dieser zu Verstopfungen führen könnte, Kies ist möglich, evt. mit grobem Sand vermischt als Deckschicht. Pflanzen je nach Geschmack auswählen, man sollte sich aber nicht wundern, wenn die Tiere diese nicht als Verschönerung sondern als Futter ansehen. Temperaturen tagsüber nicht unter 28-30°C, stellenweise aber für 40°C warme Sonnenplätze sorgen, nachts kann die Temperatur auf Zimmertemperatur abfallen. Nur einzelne Tiere oder Pärchen halten, da sowohl Männchen als auch Weibchen eine gewisse Rangfolge aufbauen und es unter Terrarienbedingungen insbesondere in der Paarungszeit zu wilden Beißereien kommen kann. Die Luftfeuchtigkeit ist am Tage gering, sollte aber nachts zum Morgen hin auf bis zu 90% ansteigen. Eine Haltung in einem Freigehege sollte auch in wärmeren Regionen jedoch nur im Sommer in Betracht gezogen werden, hier ist ganz besonders auf stabile Aufbauten zu achten und man sollte aufgrund der Grableidenschaft, die Eingrenzungen auch auf das Erdreich beziehen, d.h. einen Kaninchenzaun 60cm in der Erde sollte den Tieren auch diesen Fluchtweg versperren. Auch in Freigehegen sollte man zusätzliche Beleuchtung installieren, sowie für eine Überdachung sorgen (wegen Regen), eine Steinplatte oder ein Felsen sowie ein kleiner Strauch und genügend Klettergelegenheiten sollten vorhanden sein.


    [subheading]Beleuchtung[/subheading]
    Der Größe des Terrariums entsprechend mit HQL-Lampen oder mit speziellen Leuchtstoffröhren (z.B. ReptiGlo, o.ä.) Dauer: 12-14 Stunden täglich, mit Halogenlampen oder Spot-Strahlern für Sonnenplätze sorgen.


    [subheading]Futter[/subheading]
    Jungtiere: Insekten ( Mehlwürmer, Grillen, Heimchen,) auch Wiesenplankton kann man ausprobieren, Obst, Gemüse, Kräuter, Salat.
    Ausgewachsene Tiere: Weniger Insekten, da sich ausgewachsene Ct. Similis überwiegend Vegetarisch ernähren. Sie können aber alle paar Wochen mit jungen Mäusen gefüttert werden, falls sie diese annehmen !


    Auf jeden Fall ist durch Zugabe von Vitaminpräparaten sicherzustellen, daß die Tiere genug Vitamine zu sich nehmen ! Für den Calciumbedarf sollte man Sephia-Schalen oder Eierschalen versuchen, diese werden von den Tieren meist begeistert aufgenommen !


    Wegen des hohen Fettgehaltes sollte man Mehlwürmer nicht zu oft verfüttern !


    [subheading]Winterruhe[/subheading]
    ca. 4 Wochen die Beleuchtung sowie die Beleuchtungsdauer reduzieren und die Temperatur auf 18°C abfallen lassen, in dieser Zeit nicht füttern, Dann die Beleuchtung und Dauer langsam wieder erhöhen.


    [subheading]Paarung[/subheading]
    ca. 10 Wochen nach der Winterruhe fangen die Männchen an zu imponieren, und die Tiere beginnen sich zu paaren. Die Trächtigkeit dauert ca. 40 Tage.


    [subheading]Eiablage[/subheading]
    Die Weibchen graben tiefe Legehöhlen, in die sie dann bis zu 40 Eier ablegen.


    [subheading]Inkubation[/subheading]
    Die Eier sollten entnommen und in einem Inkubator gezeitigt werden, bei 28°C brauchen die Jungtiere ca. 80-100 Tage bis zum Schlüpfen, sie zehren dann noch vom Dottersack bis sie nach einer Woche das erste Futter annehmen.


    [subheading]Zusammenfassung[/subheading]
    Bei artgerechter Haltung können diese Tiere sehr alt werden und verlieren mit der Zeit auch Ihre Scheu vor dem Menschen, so daß man viel Freude mit diesen Tieren haben kann. Unter guten Haltungsbedingungen ist die Vermehrung problemlos, wenn man die Winterruhe beachtet. Der Ctenosaura Similis ist aufgrund der guten Vermehrungsergebnisse auch in Deutschland als Nachzucht gut erhältich, man sollte sich jedoch im klaren darüber sein, daß diese Tiere sehr groß werden und sich so ein Tier nur zulegen, wenn man sicher ist, das man ihm dauerhaft ein artgerechtes Zuhause anbieten kann.


    Quelle: leguan

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