Verhalten von Bartagamen

  • Die Bartagame ist tagaktiv und ein sehr aufgewecktes Tier mit verschiedenen Verhaltensspektren.
    In der Natur kann man sie eher Einzelgänger nennen und wurden dort meistens alleine angetroffen, nur während der Paarungszeit sieht man sie gegeben falls als Pärchen.
    In der Terrarienhaltung dagegen gehen die Meinungen sichtlich auseinander, der eine plädiert weiterhin für die Einzelhaltung, wo der andere seine Meinung auf Gruppenhaltung durchsetzen möchte.
    Fakt ist, wenn ein Tier in einen begrenzten Raum , dem Terrarium, alleine gehalten wird, fehlen oft die nötigen Ansprüche an das Tier, es kann passieren dass es durch die Unterforderung anfängt lustlos im Terrarium zu liegen. Andere Möglichkeiten wären die Paarhaltung oder Gruppenhaltung.


    Die Paarhaltung ist eher abzuraten, da das weibliche Tier ständig dem Streß des Männchens unterliegen würde, nur in seltenen Fällen ist diese Vergesellschaftung sinnvoll. Dagegen ist eine Gruppenhaltung wiederum von Vorteil. Gruppe heißt , eine Vergesellschaftung von1 Männchen und mindestens 2 Weibchen, max. 4 Weibchen oder eine kleine Gruppe Weibchen .
    In der Gruppehaltung im Terrarium liegt der Vorteil, das die Tiere den sozialen Kontakt zu Artgenossen entfalten, ihr volles Verhaltensschema ausleben können, besseres Freßverhalten zeigen und die Tiere dadurch gefördert werden. Aus der Praxis habe ich schon leider oft von einsamen Einzelhaltungen gehört und das Tier letztendlich eingegangen ist.


    Am besten die Tiere von Anfang an in Gruppe zu halten, so gibt es die wenigsten Probleme. Eine dann spätere Vergesellschaftung eines jahrelang einzeln gehaltenen Tieres ist zum Scheitern verurteilt, da das Tier keinen Kontakt zu Artgenossen gewohnt ist, daher sollte man sie von klein auf gleich vergesellschaften. Voraussetzung für eine Gruppe ist natürlich immer ein großes artgerechtes und gut strukturiertes Terrarium.



    Die Bartagamen zeigen uns verschiedene Verhaltensmuster, wie....


    Drohgebärde
    das Tier steht mit geöffneten Maul und aufgestellten Bart da, die Bartstacheln können sich farbig ändern, oftmals eine Umfärbung in einen blauschwarzen Bart
    Grund: dem Tier gefällt etwas nicht


    Kopfnicken
    der Kopf wird rythmisch nach oben und unten genickt
    Grund: bedeutet, hier bin ich der Chef ! sagt aber auch das Balzverhalten gegenüber dem Weibchen


    Arm winken
    der Vorderarm winkt ganz langsam kreisend
    Grund: das bedeutet ,ich akzeptiere, dass du Chef bist ! - Unterwerfungsgeste


    Schwanzschlagen
    heftige Bewegungen mit dem Schwanz, Peitschen
    Grund: bedeutet Kampfansage


    Augenschließen
    die Augen werden geschlossen
    Grund: bedeutet eine Ablehnungsgeste


    Lecken
    wenn die Tiere mit der Schnauze Gegenstände anstupsen und belecken
    Grund: durch das Jacobsche Organ , welches im Oberkiefer liegt, nehmen die Tiere durch das Lecken Gerüche auf, kommen sie neu in ein Revier,sieht man sie oft viel lecken


    Paarungsverhalten
    dazu gehören folgende Merkmale
    Grund: Nicken und Nackenbiss vom Männchen, Ducken und Schwanz anheben vom Weibchen


    Wärmeaufnahme
    besonders frühs oder wenn das Tier besonderen Wärmebedarf hat,legt es sich auf den Sonnenplatz breit wie ein Flunder
    Grund: das Tier kann durch mehr Fläche , mehr Wärme aufnehmen


    geöffnetes Maul
    zur Thermoregulierung des Körpers, das Tier hat zu viel Wärme aufgenommen, es kann nicht schwitzen und reguliert durch geöffnetes Maul die Abkühlung

  • Die Bartagame ist tagaktiv und ein sehr aufgewecktes Tier mit verschiedenen Verhaltensspektren.
    In der Natur kann man sie eher Einzelgänger nennen und wurden dort meistens alleine angetroffen, nur während der Paarungszeit sieht man sie gegeben falls als Pärchen.
    In der Terrarienhaltung dagegen gehen die Meinungen sichtlich auseinander, der eine plädiert weiterhin für die Einzelhaltung, wo der andere seine Meinung auf Gruppenhaltung durchsetzen möchte.
    Fakt ist, wenn ein Tier in einen begrenzten Raum , dem Terrarium, alleine gehalten wird, fehlen oft die nötigen Ansprüche an das Tier, es kann passieren dass es durch die Unterforderung anfängt lustlos im Terrarium zu liegen. Andere Möglichkeiten wären die Paarhaltung oder Gruppenhaltung.

    Dem kann ich aus den gemachten Erfahrungen nur zustimmen



    Die Paarhaltung ist eher abzuraten, da das weibliche Tier ständig dem Streß des Männchens unterliegen würde, nur in seltenen Fällen ist diese Vergesellschaftung sinnvoll. Dagegen ist eine Gruppenhaltung wiederum von Vorteil. Gruppe heißt , eine Vergesellschaftung von1 Männchen und mindestens 2 Weibchen, max. 4 Weibchen oder eine kleine Gruppe Weibchen .
    In der Gruppehaltung im Terrarium liegt der Vorteil, das die Tiere den sozialen Kontakt zu Artgenossen entfalten, ihr volles Verhaltensschema ausleben können, besseres Freßverhalten zeigen und die Tiere dadurch gefördert werden. Aus der Praxis habe ich schon leider oft von einsamen Einzelhaltungen gehört und das Tier letztendlich eingegangen ist.


    Am besten die Tiere von Anfang an in Gruppe zu halten, so gibt es die wenigsten Probleme. Eine dann spätere Vergesellschaftung eines jahrelang einzeln gehaltenen Tieres ist zum Scheitern verurteilt, da das Tier keinen Kontakt zu Artgenossen gewohnt ist, daher sollte man sie von klein auf gleich vergesellschaften. Voraussetzung für eine Gruppe ist natürlich immer ein großes artgerechtes und gut strukturiertes Terrarium.

    Auch diese Information kann ich bestätigen.



    Tolle Info! Danke, sehr hilfeich für einen Anfänger! Ich habe zwei Bertaganeb geschenkt bekommen und bin sehr glücklich, dass ich das Forum gefunden habe!

    Ich finde es sehr toll, dass du dich ihnen angenommen hast und die Haltung optimieren möchtest.
    Falls du auch unsere Erfahrungen von 12 Jahren zurückgreifen möchtest einfach auf den Dropbox-Link in
    meiner Signatur klicken.
    Diese Informationen beinhalten auch für Anfänger so einiges.

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