Jungferngeckos

  • Jungferngeckos - Lepitodactylus lugubris

    1 Herkunft


    Die Jungferngeckos stammen ursprĂŒnglich aus dem Gebiet des pazifischen Ozeans, speziell bei den Marshall Inseln, sie haben sich weiter ausgebreitet und man findet sie derzeit auch in Neuseeland, Mittel-und SĂŒdamerika und Nord-u. Ostaustralien.


    2 Aussehen


    Sie sind von kleinen Körperbau und erlangen eine GesamtlĂ€nge von 60-100mm. Ihre Grund-FĂ€rbung ist von hellgelb-beige(goldig) bis ins ocker-dunkelbraun gehend , je nach Temperatur und Stimmung ist das leicht verĂ€nderlich, sie haben auffĂ€llige goldfarbene Knopfaugen, der Schwanz ist seitlich gewellt. Ihre FĂŒĂŸchen sind LamellenfĂŒĂŸchen und sind in der Lage auf glatten Untergrund , wie Glas entlang zu laufen.


    3 Verhalten


    Vom Verhalten sind sie agil , tagsĂŒber sind sie mehr beim Relaxen an warmen Stellen im Terrarium, aber sowie die Beleuchtung ausgeht kommt ihr dĂ€mmerungs-und nachtaktives Verhalten zur Geltung. Sie klettern durchaus gerne an den RĂŒckwĂ€nden entlang, verstecken sich tagsĂŒber gerne im unteren Teil des Terrariums, sowie auch gerne auf der RĂŒckwand unter dem WĂ€rmespot. Nachts kann man durch eine Rotlicht-oder Nachtlampe die Tiere gute beobachten. Die Tiere sind untereinander sehr gut vertrĂ€glich und können problemlos in einer Gruppe gehalten werden. Sie geben nachts gackernde GerĂ€usche/Töne von sich.


    4 Terrarium


    Dies ist auch ein Tier , was in der Terrarienhaltung weniger anspruchsvoll ist, vor allem vom Platzbedarf und ist fĂŒr AnfĂ€nger gut geeignet. Eine kleine Gruppe aus 2-4 Tieren kann man schon ein einen 60er Terrarium halten. Unsere 2 Tiere sind in einen Terrarium der GrĂ¶ĂŸe 60 x 45 x 60 cm, da man davon ausgehen kann, dass die Tiere sich schnell vermehren ....dazu kommt dann mehr! Je grĂ¶ĂŸer die Gruppe, desto mehr Platz sollte logischerweise angeboten werden. Die Grundtemperatur im Terrarium soll bei 22-30°C liegen, punktuell kann es auch mal 40°C sein, aber auf keinen Fall das ganze Terrarium.Die Geckos sind anspruchslos in der Hinsicht, dass sie auch mal Temperaturschwankungen hinnehmen können. Die Luftfeuchte sollte um die 50 - 60% liegen.


    == Einrichtung == gestaltet sich dem Feuchtraumbewohner entsprechend Piniensubstrat,Moos , Kletter-RĂŒckwand und echte Pflanzen , wie Orchideen, Ficus oder Dracaena, kleine PfeffergewĂ€chse, Ficus pumila uvm. darin Platz finden. Beleuchtung des Beckens haben wir mit 2 x 26 Watt - Tageslicht-Repti Glo 2,0, fĂŒr die WĂ€rme gibt es noch einen 25 Watt Sun Glo, seitlich bei Bedarf (nachts u. in den Abend und kĂŒhlen Morgenstunden) eine 16 Watt Klebe-Heizmatte. Der Standort bei uns sehr wetterabhĂ€ngig, in einem Wohnbereich ist sicher nicht ganz so viel Heizung notwendig.


    5 ErnÀhrung


    Zur ErnĂ€hrung kann ich sagen, dass sie sich mit Insekten ernĂ€hren, sowie auch gerne mal an Obstbrei schlecken. In ihr Beuteschema fĂ€llt alles was klein , zappelig und in ihr MĂ€ulchen passt, dazu gehören z.Bsp.kleine Heimchen oder-grillen, Drosophila, kleine WĂŒrmchen, kleine frisch geschlĂŒpfte Heuschrecken und sicher noch vieles mehr , was entsprechend klein ist. GefĂŒttert wird bei adulten Tieren 3x die Woche, verabreiche es am frĂŒhen Abend und an den Zwischentagen gebe ich ganz wenig Kleckse Obstbrei ins Terrarium. Ein WassergefĂ€ĂŸ sollte stets und stĂ€ndig gefĂŒllt vorhanden sein, habe sie zwar noch nicht trinken sehen, aber ist wichtig.Tgl. wird im Terrarium gesprĂŒht, so dass sie frisches Wasser von den BlĂ€ttern aufnehmen können. Wichtig, wie bei allen anderen Reptilien auch, die Vitaminisierung durch BestĂ€uben der Futtertiere mit Calca-Mineral oder andere Vitamin-Mineral-PrĂ€parate.


    6 Vermehrung


    Die Vermehrung bei den Jungferngeckos ist ziehmlich einfach. Da sie die parhenogentischen FÀhigkeiten haben, d.h. sie sind zur eingeschlechtlichen Fortpflanzung fÀhig.
    Adulte Weibchen werden mit 6-8 Monaten geschlechtsreif, die erste Eiablage erfogt dann meist im Alter von 8-10 Monate.Diese (meist) 2 Eier werden im Terrarium an einen Ort ihrer Wahl geklebt. Da geklebte Eier sich nicht entfernen lassen , muss man sie im Terrarium belassen, was auch kein Problem darstellt. Wenn die Jungtiere dann nach ca. 60-80 Tagen schlĂŒpfen ist dies keine Gefahr , sie werden von den adulten Tieren akzeptiert.


    Im Moment haben wir seit 2 Monaten 8 Eier im Inkubator - von 2 Tieren. Nach Schlupf werde ich hier weiter berichten.




    Der Inhalt dieses Artikels wurde mit Genehmigung von: Tinie`s Reptilien / Tinie`s Reptilien / www.wasseragame.de erstellt!

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