• Gips = FĂŒr die Gestaltung einer RĂŒckwand in Trockenterrarien

    1 Gips


    Gips ist ein gesteinsbildendes Mineral, das meist reinweiß in unterirdischen Lagern, vorwiegend in SalzlagerstĂ€tten, vorkommt. Chemisch handelt es sich dabei um das Kalziumsalz der SchwefelsĂ€ure. Der im Handel angebotene Gips ist so genannter gebrannter Gips, dem durch das Brennen sein Kristallwasser weitgehend entzogen wurde. Durch das ZufĂŒhren von Wasser ("durch das AnrĂŒhren") kann der Gips wieder in seinen ursprĂŒnglichen, festen Zustand ĂŒbergehen.


    Dieser Vorgang wird als Abbinden bezeichnet. Da Gips relativ weich und empfindlich gegenĂŒber Feuchtigkeit ist, eignet er sich nur fĂŒr die Gestaltung in Trockenterrarien fĂŒr kleine bis mittelgroße Tiere. In der Regel wird man Gips fĂŒr die OberflĂ€chengestaltung von Kunstfelsen auf der Basis eines TrĂ€germaterials (z. B. Styropor, Styrodur, PU-­Schaum, Glasschaum) verwenden, wenn man eine ĂŒberwiegend glatte OberflĂ€che erzielen möchte.


    Durch die Zugabe von Weißleim in das Anmachwasser kann die Festigkeit von Gips betrĂ€chtlich erhöht werden.

Teilen