Gecko Ulikovski -Vietnam Goldgecko-

  • Gecko Ulikovski -Vietnam Goldgecko-

    lat. Gecko Ulikovski -Vietnam Goldgecko-


    Dieser Gecko kommt aus Südostasien, vorwiegend aber, wie der Name schon vermuten lässt, aus Vietnam. Dort lebt er in den Regen- und Bergwäldern. Er ist daher ein Tropisch- bis Subtropischer Bewohner und hat daher spezielle Haltungsbedinungen die man größtmöglich erfüllen sollte.


    Die Männchen (1.0) werden bis zu 30cm groß, Weibchen (0.1) sind deutlich kleiner und weisen generell eine schmalere Form auf. Das Geschlecht kann man eigentlich sehr gut ab dem 6. - 9. Monat bestimmen. Nicht nur das Männchen wesentlich schneller wachsen, sie haben auch wesentlich größere Präanalporen am Schwanzansatz und eine kantigeren Kopf.


    Die Färbung ist je nach Körpertemperatur unterschiedlich, am Abend und am frühen Morgen sind die Geckos eher hell bis dunkel Grau. Bei höheren Temperaturen sieht man, warum Sie auch Goldgeckos genannt werden. Sie weisen dann eine gelbe bis "gold"ige Grundfärbung auf die durch ein gestreiftes Muster (getigert) durchzogen wird. Dieses Muster erstreckt sich auf dem gesamten Rücken. Außerdem


    Die Tiere sind generell Dämmerungs- bzw. Nachtaktiv. Allerdings sieht man die Männchen oft auch am Tag im Terrarium. Die Weibchen halten sich eher an die "Sperrstunden" und man sieht sie eigentlich zu 90% nur in der Dämmerung.


    Als Nahrung kommen hier, in der Natur wie auch in Gefangenschaft, Insekten jeglicher Art auf den Teller. Ich habe bei meinen sehr oft beobachtet, dass gern auch mal größere Heuschrecken attackiert werden und dann gewaltsam gegen Rückwand geschlagen werden bis sie verzehrbar sind. Mehrmals im Monat sollte man auch süßes Obst reichen, am besten Bananen in Brei- oder Überreiferform. In Gefangenschaft sollte man aber unbedingt Vitamin- und Mineralienpulver mitfüttern!!! Wasser nehmen die Geckos nicht über Schalen auf, sondern nur in Tröpfchenform von z.B. Pflanzen.


    Haltung


    Da die Geckos relativ groß werden, brauchen sie natürlich dementsprechend Platz. Für eine kleine Gruppe von 1.2 benötigt man ein Terrarium mit der mindestgröße von 80cm X 80cm X 120cm. Nach Oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Als Einrichtung sollte man alles das wählen, was man in einem Regenwald vermutet. Viele Äste und Klettermöglichkeiten, Pflanzen und Rinden sollten Angeboten werden.


    Rückwände sind genau so Pflicht. Ich habe eine mit Styropor modelliert, überzogen mit Fliesen-Flexkleber und Hypertufa. Als Bodensubstrat nimmt man am besten Torf oder feine Rindenstücke (Drainageschicht mitbedenken).


    Man muss den Tieren viele Versteckmöglichkeiten bieten, am besten direkt bei der Planung der Rückwand Höhlen/Spalten mit bedenken.


    Die Temperatur muss Tagsüber bei ca. 25-30°C, Nachts bei ca. 20°C liegen. Luftfeuchtigkeit Tagsüber 60-70% und Nachts 70-80% (Am besten eine Beregnungsanlage, oder aber selber besprühen). Temperatur wird mittels Heizung (Kabel, Matte) gesteuert, die entweder am Boden, oder aber in der Rückwand angebracht wird.


    Beleuchtet wird mit einer Breitspektrum UV-Lampe, die Tiere selbst benötigen kaum UV-Strahlung. Lediglich die UVA-Strahlung unterstützt das natürliche Verhalten (Fressen, Fortpflanzung). Wenn man jedoch, wie in meinem Fall, Echtpflanzen im Terrarium hält muss man für ausreichend UVB-Strahlung sorgen. Für zusätzliche Wärme habe ich noch eine Neodymlampe im Einsatz die durch ein Gitter vor den Tieren geschützt wird.


    Da die Tiere, zumindest die Weibchen eher Nachts zu sehen sind habe ich zusätztlich ein LED-Moonlight-System verbaut.




    Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, Fotos werden folgen




    MfG Dennis

Teilen