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  • Orginaltitel: Epipremnum pinnatum


    1 Verbreitung


    Als Verbreitungsgebiete werden angegeben: Bangladesch, Indien (Andamanen), Myanmar, Thailand, Vietnam, Volksrepublik China (Hainan, Hong Kong), Taiwan, Japan (Ryukyu-Inseln, Ogasawara-Inseln, Bonin-Inseln), Malaysia (die Halbinsel, Sabah und Sarawak), Singapur, Indonesien (Java, Maluku, Nusa Tenggara, Sulawesi, Sumatra), Philippinen, Salomonen, Vanuatu, Neukaledonien, Neuguinea, Australien (Queensland), Marshall-Inseln, Palau, Fidschi, Tonga, Cookinseln, West-Samoa.


    2 Beschreibung


    Es handelt sich um eine Kletterpflanze, die mittels Luftwurzeln bis in Höhen um 20 m an Bäumen oder anderen „Kletterhilfen“ emporwächst und dabei bis zu 4 cm dicke Sprossachsen entwickelt. Diese mehrjährige krautige Pflanze ist immergrün. Die wechselständigen Laubblätter sind gestielt und haben eine herzförmige Blattspreite, vollkommen bei Jungpflanzen, bei älteren Pflanzen jedoch unregelmäßig geteilt, bis zu 100 cm lang und 45 cm breit (junge Blätter viel kleiner, typischerweise weniger als 20 cm lang). Die eingeschlechtigen Blüten werden an einem bis zu 23 cm langen Kolben (Spadix) mit Spatha gebildet (sie blühen aber selten).


    3 Kultivierung und Nutzen


    Es ist eine beliebte Zimmerpflanze, von der einige Sorten mit zusätzlich weißer, gelber oder hellgrüner Blattfärbung existieren. In privaten und öffentlichen Gebäuden wird sie aufgrund ihrer geringen Pflegeansprüche und des attraktiven LauBS oft als Zierpflanze eingesetzt. Des Weiteren entfernt sie Schadstoffe wie Formaldehyd, Xylol und Benzol aus der Luft. In tropischen Ländern ist sie in vielen Parks und Gärten zu finden. Sie neigt zum Verwildern.


    Als Zimmerpflanze kann sie horizontal oder vertikal wachsen, muss aber stets gestützt werden, weil sie allein der Schwerkraft nicht trotzen kann und sonst zum Boden wächst. Die Sprossachse erreicht bei guter Pflege Längen von über 9 m. Am besten gedeiht die Efeutute bei schwachem bis mittelstarkem Licht; helles Licht toleriert sie auch, jedoch verwelken die Blätter bei zu viel direkter Sonneneinstrahlung. Die Pflanze bevorzugt eine Temperatur zwischen 17 und 30 °C. Normalerweise benötigt sie Wasser, sobald die Erde sich trocken anfühlt. Langes Austrocknen führt jedoch Blattverluste nach sich. Zugabe von Flüssigdünger im Frühling sowie Umtopfen alle paar Jahre ermöglicht das beste Gedeihen. Auch in Hydrokultur wächst sie problemlos.


    In der Süßwasseraquaristik und in Terraristik wird die Efeutute zur Verbesserung der Wasserqualität genutzt, indem man sie ins Aquarium wurzeln lässt. Sie entzieht dem Aquarienwasser insbesondere Phosphate und Nitrate.


    Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Efeutute auch bei Freunden der Terraristik.


    4 Vermehrung der Zimmerpflanze


    Die Efeutute wird meist vegetativ, also durch Ableger, vermehrt. Hierzu wird einfach ein beliebig langes Stück der Sprossachse abgeschnitten und in Wasser bewurzelt. Unterhalb der Schnittstelle bildet sich bei der Mutterpflanze nach einiger Zeit ein neuer Trieb. Zusätzliche seitliche Austriebe bilden sich erst bei älteren Pflanzen.


    5 Giftig


    giftig "Klinische Störungen nach Aufnahme großer Pflanzenmengen"

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