Reptilien Lexikon

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  • Allgemeines zu Reptilien

    Fachbegriffe,Krankheitserreger,sonstiges

  • Amphibien

    Die Amphibien oder Lurche (Amphibia) sind die stammesgeschichtlich älteste Klasse der Landwirbeltiere (Tetrapoda). Viele Arten verbringen zunächst ein Larvenstadium im Wasser und gehen nach einer Metamorphose zum Leben an Land über. Aufgrund dieser Eigenschaft haben sie den wissenschaftlichen Namen Amphibia erhalten (᾿Αμφίβια, gebildet aus dem Präfix ἀμφί, amphi = „auf beiden Seiten“ und dem griech. Substantiv βίος, bios = „Leben“ → „doppellebig“). Die erwachsenen Tiere bewohnen im Jahresverlauf oft sowohl aquatische als auch terrestrische Habitate; die überwiegende Zahl der Arten ist auf die Existenz von zumindest zeitweilig vorhandenen Süßwasseransammlungen (Gewässern) angewiesen. Viele Lurche sind nachtaktiv, um sich vor Fressfeinden zu schützen und Wasserverluste über die Haut gering zu halten.

  • Agamen

    Die Agamen (Agamidae) bilden eine Familie innerhalb der Schuppenkriechtiere. Sie bewohnen einen großen Teil der 'alten Welt' und hier die verschiedensten Lebensräume. Das zeigt die große Anpassungsfähigkeit der Agamen. Außer in sehr kühlen Bereichen und im Wasser findet man sie so ziemlich überall in dem bezeichneten Gebiet. Sie bewohnen Steppenlandschaften ebenso wie Wälder und Wüstengebiete.

  • Schildkröten

    Die Schildkröten (Testudinata, Testudines, ehemals auch Chelonia) sind eine Ordnung der Reptilien (Reptilia) und erschienen erstmals vor mehr als 250 Millionen Jahren im Keuper (Obertrias).

  • Schuppenkriechtiere

    Die Schuppenkriechtiere (Squamata) bilden eine der vier Großgruppen der Reptilien (Reptilia). Sie stellen mit etwa 8000 Arten (4750 Echsen, etwa 3000 Schlangen und etwa 160 Doppelschleichen) einen bedeutenden Teil der Landwirbeltierfauna, mehr als die Säugetiere mit 5500 Arten. Über 96 % der rezenten, bekannten Reptilienarten sind Schuppenkriechtiere. [1] Die meisten Squamaten sind mittelgroße Tiere, die größten Schuppenkriechtiere sind der Netzpython (Python reticulatus) und die Große Anakonda (Eunectes murinus), die eine Länge von etwa acht bis neun Meter erreichen können. Das kleinste ist das Chamäleon Brookesia minima, das nur drei Zentimeter lang wird. Alle Schuppenkriechtiere haben einen mehr oder weniger langgestreckten Körper, dessen Querschnitt oft rund ist, aber auch abgeflacht oder hochrückig (Chamäleons) sein kann.

  • Spinnentiere

    Die Spinnentiere (Arachnida) sind eine Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda). Gemeinsam mit den Pfeilschwanzkrebsen bilden sie den Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata). Zu den Spinnentieren gehören die klassischen Spinnen, aber auch Weberknechte, Skorpione, Pseudoskorpione und Milben (inklusive Zecken).

  • Chamaeleo

    Die Chamäleons (Chamaeleonidae) (griech. χαμαιλέων - chamaileon „Erdlöwe”), auch Wurmzüngler genannt, sind eine Familie innerhalb der Klasse der Reptilien (Reptilia). Derzeit sind ungefähr 160 verschiedene Arten beschrieben, die sich in zwei Unterfamilien aufteilen: Die Echten Chamäleons (Chamaeleoninae) und die Stummelschwanzchamäleons (Brookesiinae). Nahezu alle Chamäleons sind in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet, weshalb sie unter das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen fallen und ihre Haltung somit meldepflichtig ist.